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Deutscher IT-Sicherheitspreis 2026: Acht Teams im Finale

Die Finalisten für den 11. Deutschen IT-Sicherheitspreis stehen fest. Acht Teams haben sich mit ihren innovativen Cybersicherheitslösungen für die Endrunde qualifiziert und dürfen auf eine der renommiertesten Auszeichnungen der deutschen IT-Sicherheitsbranche hoffen.

Logo mit dem Text '11. Deutscher IT-Sicherheitspreis 2026' vor einem dunkelblauen Hintergrund mit vernetzten Punkten und Linien

Aus insgesamt 48 Einreichungen haben es acht Teams in die finale Auswahl geschafft. Ihre Konzepte zeigen das Innovationspotenzial der deutschen Cybersicherheitsforschung und leisten einen wichtigen Beitrag zur IT-Sicherheit und digitalen Souveränität. Eine unabhängige Expertenjury entscheidet nun, welche drei Projekte ausgezeichnet werden.

Die Finalisten des Deutschen IT-Sicherheitspreises 2026:

  • Fehlerinjektionsbasiertes Fuzzing: Automatisiertes Testen Komplexer Systeme
    Einreichendes Team: Nils Bars, Moritz Schloegel, Thorsten Holz (Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre)
     
  • IT-Cyber Security durch global kleinsten Quantenzufallszahlengenerator (QRNG)
    Einreichendes Team: Julia Kölbel, Dr. Thomas Rotter, Fabian Finkeldey, Andreas Nebeling, Marc Fischer, Dr. Bernd Burchard (Elmos Semiconductor SE)
     
  • Privatemode AI: Cloud-basierte KI mit nachweisbarer Vertraulichkeit
    Einreichendes Team: Dr. Felix Schuster, Thomas Tendyck, Dr. Marko Rosenmüller, Moritz Eckert (Edgeless Systems GmbH)
     
  • Project Foxhound
    Einreichendes Team: David Klein (Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre), Thomas Barber (SAP SE), Martin Johns (Technische Universität Braunschweig)
     
  • StorFuzz: Diversifizierung automatisierter Softwaretests zur umfassenden Erkennung von Schwachstellen
    Einreichendes Team: Leon Weiß, Tobias Holl, Kevin Borgolte (Ruhr-Universität Bochum)
     
  • Trustpoint - Die Open-Source-Plattform zur Verwaltung digitaler Maschinenidentitäten in OT-Umgebungen
    Einreichendes Team: Florian Handke, Alexander Harig (Campus Schwarzwald gGmbH), Jan Pelzl, Christian Schwinne (Hochschule Hamm-Lippstadt), Dominik Isaak, Gavin Vaz (achelos GmbH), Rohit Bohara (asvin GmbH)
     
  • VISSBOX: Hardwarebasierte Endpoint-Isolation
    Einreichendes Team: Maximilian von Lonski, David Paul Agius, Andrea Wilkens, Anas Mohammed Ali, Patrick Herholz (VISS GmbH)
     
  • zkBridge: Anonymous Credentials on Legacy Devices
    Einreichendes Team: Anja Lehmann, Andrea Flamini, Christian Mouchet, Andrey Sidorenko, Alexandros Zacharakis
    (Hasso-Plattner-Institut, Universität Potsdam), Patrick Amrein, Alexey Lebedenko, Christopher Meier (Ubique)

Die Gewinner werden am 5. November 2026 in Bochum bekannt gegeben. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen der 4. Innovationskonferenz Cybersicherheit statt. Neben der Vorstellung der nominierten Teams erwartet die Gäste ein Programm mit Keynotes, Paneldiskussionen und Möglichkeiten zum Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Die Horst Görtz Stiftung vergibt den Deutschen IT-Sicherheitspreis seit 2006 alle zwei Jahre. Die drei besten Konzepte erhalten Preisgelder von insgesamt 130.000 EUR, davon 100.000 EUR für den ersten Platz.

Weitere Informationen zu den Nominierten und zur Veranstaltung: www.deutscher-it-sicherheitspreis.de

Organisiert wird die Preisverleihung vom Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität im Auftrag der Horst Görtz Stiftung – in Kooperation mit dem Bitkom e. V. und dem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE in Darmstadt.

Allgemeiner Hinweis: Mit einer möglichen Nennung von geschlechtszuweisenden Attributen implizieren wir alle, die sich diesem Geschlecht zugehörig fühlen, unabhängig vom biologischen Geschlecht.