Ruhr-Uni-Bochum
Horst Görtz Institut - Über uns

Über uns

Mission & Menschen

Das HGI, Research Department der Ruhr-Universität Bochum (RUB), gehört zu den größten und ältesten Instituten im Bereich der IT-Sicherheit in Europa. Das Institut wurde 2002 an der RUB gegründet, um den europaweiten Defiziten in der öffentlichen Forschung über IT-Sicherheit zu begegnen.

Aktuell forschen am Research Department IT-Sicherheit rund 160 Wissenschaftler*innen aus der Informatik, Elektro- und Informationstechnik und Mathematik sowie den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.

Angetrieben wird unsere Forschung am HGI von diesen Zielen und Werten:

 

Unser Mission Statement

Unser Ziel am HGI ist es,

  • Pionier- und Spitzenforschung zu betreiben und Grundlagen für die künftige Cybersicherheit zu schaffen
  • hervorragende Lehr- und Arbeitsmöglichkeiten für junge IT-Sicherheitsforscher*innen zu bieten
  • die Öffentlichkeit, Entwickler*innen und Anwender*innen von IT-Sicherheit zu schützen
  • die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und den gesellschaftlichen Nutzen der Forschung zu maximieren
  • ein wichtiger Vermittler in der Kommunikation und bei der Schaffung eines Bewusstseins für IT-Sicherheit zu sein
  • eine führende Rolle beim Wissenstransfer und bei der Gründung von Start-ups zu spielen
  • eine führende Stimme für die IT-Sicherheit und Wirtschaft für Bochum zu sein.

Wofür das HGI steht:

  • Wir sind unkonventionell, innovativ, kreativ und interdisziplinär
  • Wir arbeiten fair und unterstützend im Team zusammen
  • Wir sind weltoffen und begrüßen eine vielfältige, liberale und kosmopolitische Unternehmenskultur
  • Wir fördern die fachliche Diskussion und begrüßen den offenen wissenschaftlichen Diskurs.
Arbeitsgruppen & Mitglieder der HGI

Unsere Arbeitsgruppen und Mitglieder

Im interdisziplinären Umfeld unseres Instituts werden nahezu alle Aspekte der IT-Sicherheit abgedeckt, von Grundlagenforschung der Kryptographie über Internetsicherheit bis hin zu Sicherheit für das Internet der Dinge, Usability und Datenschutz:

Informatik

Prof. Dr. Kevin Borgholte

Software Security Group

Prof. Dr. Maike Buchin

Lehrstuhl für theoretische Informatik

Prof. Dr. Markus Dürmuth

Arbeitsgruppe Mobile Security

Prof. Dr. Asja Fischer

Lehrstuhl für Machine Learning

Prof. Dr. Nils Fleischhacker

Lehrstuhl für Theoretische Kryptographie

Prof. Dr.-Ing. Tim Güneysu

Lehrstuhl für Security Engineering

Prof. Dr. Thorsten Holz

Lehrstuhl für Systemsicherheit

Prof. Dr. Ghassan Karame

Lehrstuhl für Informationssicherheit

Prof. Dr. Eike Kiltz

Lehrstuhl für Kryptographie

Prof. Dr. Gregor Leander

Arbeitsgruppe Symmetrische Kryptographie

Prof. Dr. Alexander May

Lehrstuhl für Kryptologie und IT-Sicherheit

Prof. Dr. Amir Moradi

Lehrstuhl für Security Engineering

Prof. Dr. Alena Naiakshina

Lehrstuhl für Entwicklerzentrierte Sicherheit

Prof. Dr. Christof Paar

Lehrstuhl für eingebettete Sicherheit

Prof. Dr. Martina Angela Sasse

Lehrstuhl für Human-Centred Security

Prof. Dr. Jörg Schwenk

Lehr­stuhl für Netz- und Da­ten­si­cher­heit

Prof. Dr. Michael Walter

Lehrstuhl für Quanteninformation

Elektro- und Informationstechnik

Prof. Dr.-Ing. Dorothea Kolossa

Arbeitsgruppe Kognitive Signalverarbeitung

Prof. Dr. -Ing. Aydin Sezgin

Lehrstuhl für Digitale Kommunikationssysteme

Linguistik und Philosophie

Dr. Kerstin Kucharczik

Germanistisches Institut

Prof. Dr. Karin Pittner

Germanistische Linguistik

Prof. Dr. Sebastian Weydner-Volkmann

Lehrstuhl für Ethik der digitalen Methoden und Techniken

Mathematik

Prof. Dr. Holger Dette

Lehrstuhl für Stochastik

Medienwissenschaft

Prof. Dr. Anna Tuschling

MRG Räume anthropologischen Wissens

Psychologie und Erziehungswissenschaften

Prof. Dr. Malte Elson

Forschergruppe Psychologie der Mensch-Technik-Interaktion

Prof. Dr. Marcel Hunecke

Arbeitsgruppe für Umwelt- und Kognitionspsychologie

Prof. Dr. Dipl.-Psych. Annette Kluge

Lehrstuhl Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Prof. Dr. Nikol Rummel

Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie und Bildungstechnologie

Sozialwissenschaft

Estrid Sørensen

Sozialpsychologie und Sozialanthropologie

Wirtschaftswissenschaft

Prof. Dr. Brigitte Werners

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre

Assoziierte Mitglieder des HGI

Dr. Yasemin Acar

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Gilles Barthe

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Daniel J. Bernstein

Department of Computer Science, University of Illinois

Dr.-Ing. Asia Biega

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Holger Boche

Lehrstuhl für Theoretische Informationstechnik, TU München

Dr. Marcel Böhme

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Georg Borges

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsinformatik, Universität des Saarlandes

Prof. Dr.-Ing. Lucas Davi

Lehrstuhl für Informatik, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Sascha Fahl

Lehrstuhl für Informatik, Universität Hannover

Prof. Dr. Tobias Gostomzyk

Lehrstuhl für Medienrecht, TU Dortmund

Dr. habil. Cătălin Hrițcu

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Martin Johns

Lehrstuhl für Anwendungssicherheit, TU Braunschweig

Prof. Dr. Kerstin Lemke-Rust

Institut für Cyber Security & Privacy, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Prof. Dr. Tanja Lange

Lehrstuhl für Kodierungstheorie und Kryptologie, TU Eindhoven

Dr. Giulio Malavolta

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Prof. Dr. Dipl.-Ing. Norbert Pohlmann

Institut für Internet-Sicherheit, Westfälische Hochschule

Prof. Dr. Konrad Rieck

Institut für Systemsicherheit, TU Braunschweig

Prof. Dr. Peter Schwabe

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Dr. Clara Schneidewind

Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre

Arbeitsgruppe SicherDigi

SicherDigi (Sicherheitsproduktion im digitalen Zeitalter) ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die das Thema IT-Sicherheit aus Sicht der Geistes- und Sozialwissenschaften in engem Austausch mit den Technikwissenschaften erforscht. SicherDigi untersucht Dynamiken und Wandlungsprozesse im Schnittbereich von Analogem und Digitalem mit Blick auf die Frage, wie ein Bedarf an IT-Sicherheit entsteht und welche erwünschten und nicht-intendierten Effekte durch ihre Gewährleistung entstehen. Ein Fokus liegt auf empirischen Beispielen mit regionalem Bezug zum Ruhrgebiet, anhand derer sich globale Entwicklungen konkretisieren. Dazu werden sowohl Produzent*innen wie auch Abnehmer*innen von IT-Sicherheit berücksichtigt. SicherDigi versammelt aktuell Forschende der RUB aus Medienwissenschaft (Tuschling), Philosophie (Weydner-Volkmann), Rechtwissenschaften und Kriminologie (Golla), Sozialwissenschaft (Sørensen, Galanova) und Zeitgeschichte (Goschler, Böick, Kirchberg).

Rubin Sonderausgabe IT-Sicherheit

Im Juni 2016 ist die RUBIN Son­der­aus­ga­be IT-Si­cher­heit er­schie­nen. Das Wis­sen­schafts­ma­ga­zin der Ruhr-Uni­ver­si­tät stellt die fa­cet­ten­rei­chen For­schungs­in­ter­es­sen un­se­rer Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler all­ge­mein­ver­ständ­lich dar und gibt somit span­nen­de Ein­bli­cke in die Ar­beit an un­se­rem In­sti­tut. Die di­gi­ta­le Ver­si­on des kom­plet­ten Hefts kön­nen Sie on­line ein­se­hen, selbst­ver­ständ­lich sen­den wir Ihnen gerne auch ein ge­druck­tes Ex­em­plar zu.

Digitale Version anschauen

Geschäftsordnung

Das HGI ist als Research Department IT-Sicherheit (RD ITS) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) verortet. Die Geschäftsordnung des RD ITS steht hier zur Verfügung. 

Geschäftsordnung RD ITS

Gendersensible Sprache

Chancengleichheit ist uns am HGI ein wichtiges Anliegen. Denn nur durch eine offene Kultur und einem Denken jenseits der Grenzen von Geschlechtszuweisungen kann exzellente Wissenschaft entstehen. Dabei drückt sich eine solche Haltung nicht nur in Fördermaßnahmen und im kollegialen Miteinander aus, sondern auch in der Art, wie wir kommunizieren.

Innerhalb des Instituts haben wir uns deshalb auf sprachliche Mittel geeinigt, die eine gendersensible Kommunikation ermöglichen sollen.

Der Genderstar

Um die Vielfalt der Geschlechter auch im Sprachgebrauch zum Ausdruck zu bringen, nutzen wir den sogenannten „Genderstar“. Er steht in Form eines Asterisk zwischen der männlichen und weiblichen Form des deutschen Wortes und ist ein symbolischer Platzhalter für diverse und offene Geschlechter.

An manchen Stellen machen wir jedoch expliziten Gebrauch von geschlechtszuweisenden Attributen, wenn es beispielsweise um die konkrete Förderung von Frauen geht. In diesen Fällen implizieren wir immer auch all diejenigen, die sich diesem Geschlecht zugehörig fühlen, unabhängig vom eigenen biologischen Geschlecht.

An einigen Stellen kennzeichnen wir dies mit einer Standard-Formulierung unter unseren Beiträgen:

  • „Mit einer möglichen Nennung von geschlechtszuweisenden Attributen implizieren wir alle, die sich diesem Geschlecht zugehörig fühlen, unabhängig vom biologischen Geschlecht."
  • An anderen Stellen findet sich zur Kennzeichnung dessen ein „Anschluss-Genderstar“ (zum Beispiel in female*researchers), wobei das Sternchen all diejenigen impliziert, die sich zu diesem Geschlecht zugehörig fühlen.