3. Deutscher IT-Sicherheitspreis 2010 
Mit dem Deutschen IT-Sicherheitspreis möchte die Horst Görtz Stiftung dazu beitragen, die Position von IT-Sicherheit "Made in Germany" zu festigen und zu fördern. Sie will damit auch einen bescheidenen Beitrag leisten, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken. Wichtige Auswahlkriterien sind daher sowohl Orginalität wie auch wirtschaftliche Umsetzbarkeit.Die Preisträger

PRESENT wird momentan von der ISO standardisiert und eine große kommerzielle Verbreitung in den nächsten Jahren erscheint sehr wahrscheinlich. Dies macht die Chiffre zu einem der sehr erfolgreichen Entwicklungen von IT-Sicherheit made in Germany.
Die 10 Finalisten
Programm
15:30 Präsentationen der zehn Finalisten an einzelnen Stationen
- 16:30 Preisverleihung:
- Begrüßung, Prof. Dr. A. May, HGI
- Eröffnungsrede, Michael Hange, Präsident des BSI
- Rede, Dr. E.h. H. Görtz, Stifter des Preises
- "4 years after", Thomas Dullien, Preisträger 2006
- Bekanntgabe der drei Gewinner, Laudationes
Im Anschluss: Gelegenheit zur Diskussion mit Gästen und Preisträgern bei einem abendlichen Buffet.

| Die Schirmherrschaft des Preises liegt beim Präsidenten des Bundesamtes für IT-Sicherheit, Herrn Michael Hange. Darüber hinaus unterstützen BITKOM, die Gesellschaft für Informatik, das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit sowie die Ruhr-Universität Bochum den IT-Sicherheitspreis. |
| Beirat | Prof. Dr. Stefan Jähnichen Gesellschaft für Informatik, Fraunhofer FIRST, TU Berlin Prof. Dr. Dieter Kempf Bitkom Prof. Dr. Joachim Posegga Universität Passau Stefan Strobel cirosec GmbH |
| Jury | Dr. Rainer Baumgart secunet Networks AG Prof. Dr. Claudia Eckert TU Darmstadt/ Fraunhofer SIT Dirk Fox Secorvo GmbH Dr. Dirk Hochstrate G Data Software AG Prof. Dr. Dieter Kempf Datev eG Wolf-Rüdiger Moritz Infineon Technologies AG Dr. Gerd Schabhüser Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Prof. Dr. Jörg Schwenk Horst Görtz Institut für IT Sicherheit - Ruhr-Universität Bochum Dr. Thomas Wille NXP Seminconductors GmbH Klaus Dieter Wolfenstetter Deutsche Telekom AG |
Die 10 Finalisten
3D Magnetic Signatures for User Identification/Authentication
(mobile) device is presented. The user draws the 3D signatures in the 3D space around the device using a properly shaped magnet (e.g. pen, rod, ring shaped). This is what we call as “3D Magnetic Signature”. Movement of the magnet changes the temporal pattern of magnetic field around the device. The temporal pattern of change in the magnetic field around the device can be sensed and registered by an internally embedded magnetic sensor. This magnetic sensor is already embedded in new generation of mobile devices (e.g. iPhone 3GS, G1/2 Android). For authentication/identification, new magnetic signature samples are compared with models created based on registered signatures. As the magnetic signature can be flexibly created in 3D space, it provides a wider choice for authentication. Unlike regular signatures, a hardcopy can not be easily generated resulting in higher security. Our technique does not require expensive or complex hardware/algorithm, and does not impose major change in hardware or physical specifications of the device. It can be especially suitable for small mobile devices.
Biometrisches-Transaktions-Authentisierungs-Protokoll (BTAP)
MAUS - Mobile Authentisierung und Signatur
Modellgetriebene Sicherheit für dienstbasierte elektronische Geschäftsprozesse
Pentesting integrierter Schaltungen mittels Reverse-Engineering
Zukünftig soll der Prozess skalierbarer gemacht und auf weitere Chiptypen ausgeweitet werden. Das Marktpotential unserer Lösung liegt in Sicherheitsevaluierungen durch die Chiphersteller und große Abnehmer von Sicherheitschips. Der Arbeitsprozess kann bereits Sicherheitsfunktionen gängiger Chips wie Mikrocontroller, RFIDs und Smartcards mit vertretbaren Aufwand analysieren. Nun soll der Prozess zur Dienstleistung ausgebaut werden.
PRESENT - Kostenoptimierte Sicherheit für pervasive Rechnerwelten
PRESENT wird momentan von der ISO standardisiert und eine große kommerzielle Verbreitung in den nächsten Jahren erscheint sehr wahrscheinlich. Dies macht die Chiffre zu einem der sehr erfolgreichen Entwicklungen von IT-Sicherheit made in Germany.
ReMIND: Ein echtzeitfähiges selbstlernendes Intrusion-Detection-System
neuartige Angriffe auf Computersysteme mit hoher Genauigkeit zu erkennen. Das System kann aus normalem Netzverkehr ein Modell von gutartigen Inhalten "lernen". Bösartige Daten, die z.B. von einem Wurm an einen verwundbaren Server versendet werden, zeichnen sich durch große Abweichungen von diesem Modell aus und können somit in Echtzeit erkannt und abgewehrt werden. Das ReMIND-System kann für mehrere Anwendungen eingesetzt werden, insbesodere zum Schutz von Webanwendungen, Industrieautomatisierungssystemen und zur Erkennung von Schadsoftware-Kommunikation.
ROPdefender: Ein Tool zur Prävention von Return-Oriented Programming Angriffen
von der Trusted Computing Group vorgeschlagen) entwickelt. Diese können jedoch gegen eine neue Klasse von Angriffen, dem sogenannten Return-Oriented Programming (ROP), nichts entgegensetzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Softwareangriffen, die versuchen Schadcode in das zu kompromittierende System einzuschleusen, kommen ROP-Angriffe ohne Codeveränderung aus und nutzen stattdessen den vorhandenen Code der installierten Software, um beliebiges Schadverhalten darauf auszuführen. Die Bedrohung durch ROP-Angriffe wächst derzeit rapide, da zum einen immer mehr aktuelle Exploits auf diese Technik zurückgreifen, und da zum anderen ROP-Angriffe bereits für eine Vielzahl von Prozessor-Plattformen existieren (Intel x86, SPARC, Mikrocontroller wie Atmel AVR, Embedded und Smartphone- Prozessoren wie ARM, sowie sogar für Wahlmaschinen). Wir präsentieren in dieser Einreichung ROPdefender, das erste Tool, welches ROP-Angriffe auf Intel x86 Architekturen e zient verhindern kann ohne jegliche Zusatzinformationen der installierten Software (z.B. Quellcode oder Debugging Informationen) zu benötigen. Ferner zeigen wir, wie ROPdefender kürzlich publizierte ROP Exploits auf gängige Software-Produkte erkennt und verhindert. Unsere Prototyp-Implementierung unterstützt bereits Windows und Linux und soll bis zur Marktreife in ein Control Flow Integrity Framework integriert werden, welches ebenfalls auf modernen eingebetteten Systemen wie Smartphones zum Einsatz kommen soll.
Secure Overlay for IPsec Discovery (SOLID)
Sichere Funkschlüssel auf der Basis elliptischer Kurven
Unsere Lösung umfasst ein hocheffizientes unidirektionales Protokoll zur Authentifikation und einen Prototypen eines sicheren Funkschlüssels, der die Authentifikation effizient umsetzt.