HGI News

Sicherheit hat ihren Preis

05.10.2017 - Julia Laska

itspreis

„Made in Germany“ steht für Qualität – und dafür steht auch die IT-Sicherheit in Deutschland. Innovationen im hochspezialisierten Bereich der IT-Sicherheit zu fördern ist das Ziel des Deutschen IT-Sicherheitspreises, der nun zum 7. Mal durch die Horst Görtz Stiftung ausgelobt wird.

Insgesamt 200.000 Euro Preisgelder erhalten die drei besten Innovationen für IT-Sicherheit unter dem Qualitätslabel „made in Germany“. Damit gilt der Deutsche IT-Sicherheitspreis als einer der höchstdotierten, privat gestifteten Wirtschaftspreise in Deutschland.

Im Namen der Stiftung übernimmt das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) die Ausrichtung des Preises. Im Rahmen der Ausschreibung können sowohl Konzepte als auch Lösungen für IT-Sicherheit eingereicht werden. Eine Anmeldung ist vom 11.10.2017 bis 17.11.2017 möglich.


Erfolge in der Exzellenzstrategie

04.10.2017 - Julia Laska

RUB

Diese Vorentscheidung sorgt für Freude: Mit zwei Anträgen für Forschungscluster geht es in die nächste Wettbewerbsrunde.

Zwei eingereichte Skizzen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) können nach positiver Begutachtung nun zu Vollanträgen für Exzellenzcluster ausformuliert werden: "Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer" sowie "Ruhr Explores Solvation (Resolv)" gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) Dortmund. „Wir freuen uns über den Erfolg auf der ersten Etappe des Wettbewerbs“, sagt Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich. „Mit diesen Projekten gehen wir jetzt zuversichtlich in die nächste Phase der Exzellenzstrategie.“


Dialog der Cyber-Sicherheits-Initiativen

27.09.2017 - Julia Laska

nrwunits

Schon seit geraumer Zeit gewinnt das Thema „Cyber-Sicherheit“ für die Gesellschaft immer mehr an Bedeutung – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Um die Nutzer der Informationstechnik vor den Attacken Cyber-Krimineller zu schützen, wurden in der jüngeren Vergangenheit unterschiedliche Initiativen gegründet, die sich dieser Thematik widmen und mit wertvoller Arbeit dafür sorgen, dass das Cyber-Sicherheitsniveau bei Privatpersonen und Unternehmen stetig verbessert wird.

Bei einem Blick auf die Aktivitäten der einzelnen Vereine und Kooperationen zeigt sich jedoch auch, dass Themenbereiche redundant bearbeitet und vergleichbare Projekte an mehreren Stellen umgesetzt werden. Koordination, Kommunikation und Unterstützung bei diesen Vorhaben könnten adäquate Wege sein, um diesen Umständen entgegenzuwirken.

Aus diesem Grund haben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Allianz für Cyber-Sicherheit zur „Dialogveranstaltung der Cyber-Sicherheits-Initiativen“ Ende August nach Bonn eingeladen. Hier wurden diverse, deutschlandweite Initiativen vorgestellt und mögliche Kooperationen initiiert. Vom Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit hat für das Projekt "nrw.uniTS" Friederike Schneider teilgenommen.

"nrw.uniTS" ist ein IT-Sicherheitsnetzwerk, das sich seit 2012 für die Stärkung der IT-Sicherheit in NRW einsetzt. Unter Leitung des HGI versuchen wir gemeinsam mit unseren Partnern networker NRW, eco - dem Verband der Internetwirtschaft und dem Institut für Internet-Sicherheit if(is) die Wissenschaft und Wirtschaft in NRW zusammenzubringen und andere Branchen für das Thema zu sensibilisieren.


6. Oktober - Jahressymposium des Fortschrittskollegs Sec-Human

15.09.2017 - Astrid Wichmann

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Wirklich schon ein Jahr! Im Rahmen des Jahressymposiums 2017 möchten wir gerne unsere Arbeiten im Fortschrittskolleg SecHuman - IT Sicherheit für Menschen im Cyberspace vorstellen und wir laden Sie herzlich ein mit uns zusammen zu feiern. Das Jahressymposium findet am 6. Oktober, 9-14 Uhr an der Ruhr Universität Bochum statt. Wir freuen uns auf Yasemin Acar eine vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerin der Leibniz Universität Hannover. Unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten werden im Anschluss ihre neuesten Arbeiten präsentieren. Freuen Sie sich auf interessante Vorträge und leckeres Essen!

Wie Hacker ganze Städte lahmlegen

12.09.2017 - Julia Laska

Projekt_Bercom

Stromnetze gehören, ebenso wie die Wasserversorgung oder Transportsysteme, zu den sogenannten kritischen Infrastrukturen. Sie vor Angriffen zu schützen ist das Ziel des deutsch-französischen Forschungsprojektes Bercom, das seit September 2015 läuft und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Der Name steht für „Blaupause für eine pan-europäische Systemplattform für widerstandsfähige kritische Infrastrukturen“. Zwölf Projektpartner, darunter Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund, arbeiten dafür zusammen. Gemeinsam wollen sie bis August 2018 zum Beispiel ein sicheres Mobilfunknetz entwickeln, das für Betreiber von kritischen Infrastrukturen reserviert sein soll und das in die bereits bestehende Kommunikationsinfrastruktur integriert werden kann. Zum Bochumer Team gehört David Rupprecht, Doktorand am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit.


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